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Profil

Das Nuremberg International Human Rights Film Festival (NIHRFF) ist Deutschland größtes und wichtigstes Filmfestival zum Thema Menschenrechte. Seit 1999 präsentiert es alle zwei Jahre engagierte internationale Filmkunst.

Mit drei internationalen Wettbewerben, einer hochkarätigen Fachjury, rund 50 geladenen Filmschaffenden, vielen Angeboten für Branchenvertreter*innen und zahlreichen Premieren hat sich NIHRFF zu einem der renommiertesten thematischen Filmfestivals in Europa entwickelt.

NIHRFF ist regional verankert und international renommiert.

Mit rund 10.000 Besuchern pro Ausgabe ist es das publikumsträchtigste Filmfestival Nürnbergs. NIHRFF ist eine etablierte, regional positionierte Kulturveranstaltung, die international über die fränkisch-bayerischen Grenzen hinweg strahlt. Abseits der Hauptstädte Berlin und München präsentiert das Festival alle zwei Jahre ein anspruchsvolles Filmprogramm in einem professionellen Rahmen und in einer entspannt-anregenden Atmosphäre.

NIHRFF steht für Qualität.

NIHRFF bekennt sich uneingeschränkt zu Qualität – sei es in der Programmgestaltung mit stringenter kuratorischer Handschrift oder in organisatorischer Hinsicht.

NIHRFF ist niederschwellig.

NIHRFF versteht sich als niederschwelliges Filmevent, in alle Richtungen offen – für Publikum genauso wie für Fachgäste. Das Festival ist eine attraktive und kommunikative Plattform für Filmschaffende, Cineast*innen, Vertreter*innen der Filmbranche und Menschenrechtler*innen.

NIHRFF ist inklusiv.

Als Menschenrechtsfilmfestival erkennt NIHRFF das Recht jedes einzelnen Menschen an, an Kultur und am politisch-gesellschaftlichen Diskurs teilzuhaben. Für einkommensschwache Nürnberger Bürger*innen und Geflüchtete sind die Vorstellungen des Festivals kostenlos. 2015 hat das Festival mit der regionalen Gehörlosen-Community ein Konzept entwickelt und umgesetzt, um einen möglichst guten Festivalzugang für ein gehörloses oder schwerhöriges Publikum zu schaffen.

NIHRFF bildet.

Aus der Stadt der Menschenrechte heraus leistet NIHRFF mit seinem erfolgreichen Schulprojekt Open Eyes, seinen Filmgesprächen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen einen wichtigen Beitrag zur Menschenrechtsbildung auf lokaler, bundesweiter sowie auf EU-Ebene. Die Aktivitäten des Schulprojekts Open Eyes (Schulvorstellungen, Jugendjury, Jugendreporter, Lehrerfortbildungen) haben es zum erfolgreichsten Schulfilmprogramm aller bayerischen Filmfestivals gemacht.

NIHRFF steht für internationale Kompetenz.

Das Festival ist eines der führenden Kompetenzzentren zum Thema Menschenrechte und Film weltweit. Sein auf Dialog, Solidarität und Nachhaltigkeit hin ausgerichtetes Festivalkonzept findet seine Fortsetzung in der Beratung und Unterstützung von Filmfestivals, Filmschaffenden, NGOs und Filminitiativen weltweit. Als gefragter Kooperationspartner kuratiert NIHRFF Filmreihen, Workshops und Podiumsdiskussionen für andere Filmfestivals und besetzt Juryposten weltweit.

NIHRFF gestaltet.

NIHRFF arbeitet seit Jahren in internationalen und regionalen Netzwerken, engagiert sich filmpolitisch und gestaltet so aktiv die Filmbranche mit.

Als Gründungsmitglied des Human Rights Film Network, einem Verband von rund 40 internationalen Menschenrechtsfilmfestivals, gestaltet NIHRFF aktiv die Filmbranche mit.

2014 gründete NIHRFF gemeinsam mit 17 anderen Festivals den Verband Bayerischer Filmfestivals, zu dessen erster Vorsitzenden NIHRFF-Leiterin Andrea Kuhn gewählt wurde.

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Festival

Profil

Das Nuremberg International Human Rights Film Festival (NIHRFF) ist Deutschlands größtes und ältestes Filmfestival zum Thema Menschenrechte. Seit 1999 präsentiert es alle zwei Jahre engagierte internationale Filmkunst.

Filmpreise

NIHRFF vergibt mehrere Preise, die von einer internationalen Jury, dem Publikum und der Open Eyes-Jugendjury vergeben werden.

Internationale Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte

Künstler: Christian Rösner

Der Internationale Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte, wird von einer unabhängigen internationalen Jury an Filme aus dem Wettbewerbsprogramm verliehen. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Publikumspreis

Künstler: Christian Rösner

Der Publikumspreis, dotiert mit 1.000 Euro, wird an den beliebtesten Film des Publikums aus den Sektionen Wettbewerb und Forum vergeben.

Preis der Open Eyes-Jugendjury

Der Preis der Open Eyes-Jugendjury wird von einer Jury aus Schüler*innen an den Film vergeben, der sich am besten für die Menschenrechtsbildung an Schulen eignet. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird von der Stabilo International GmbH gestiftet.

Bisherige Preisträger*innen

2019

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteThe Silences (Los Silencios), Brasilien/Frankreich/Kolumbien 2018, Regie: Beatriz Seigner  
PublikumspreisA Thousand Girls Like Me, Frankreich/Afghanistan 2018, Regie: Sahra Mani
Preis der Open Eyes-JuryPUSH – Für das Grundrecht auf Wohnen, Schweden 2019, Regie: Fredrik Gertten

2017

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteTa’ang, Hongkong/Frankreich 2016, Regie: Wang Bing
Lobende ErwähnungKommunion, Polen 2016, Regie: Anna Zamecka
PublikumspreisThe War Show, Dänemark/Finnland/Syrien 2016, Regie: Obaidah Zytoon, Andreas Dalsgaard
Preis der Open Eyes-JuryDil Leyla, Deutschland 2016, Regie: Aslı Özarslan
Lobende ErwähnungFor Ahkeem, USA 2017, Regie: Jeremy S. Levine, Landon van Soest

2015

Internationale Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteMaidan, Ukraine/Niederlande 2014, Regie: Sergei Loznitsa
PublikumspreisThe Look of Silence, Dänemark/Großbritannien/Indonesien/Norwegen/Finnland 2014, Regie: Joshua Oppenheimer
Preis der Open Eyes-JurySomething Better To Come (Yulas Welt), Dänemark/Polen 2014, Regie: Hanna Polak

2013

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteNorte, Philippinesn 2013, Regie: Lav Diaz
PublikumspreisNo Fire Zone: In the Killing Fields of Sri Lanka, Sri Lanka/Großbritannien 2013, Regie: Callum Macrae
Preis der Open Eyes-JuryÖdland – Damit keiner das so mitbemerkt Deutschland 2013, Regie: Anne Kodura
Lobende ErwähnungCall Me Kuchu, USA 2012, Regie: Katherine Fairfax Wright,
Malika Zouhali-Worrall

2011

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteDer Preis (El Premio), Mexiko/Frankreich/Polen/Deutschland 2011, Regie:
Paula Markovitch
PublikumspreisSon of Babylon, Ägypten/Frankreich/Irak/Niederlande/Großbritannien/Arabische Emirate/Palästina 2010, Regie: Mohamed Al-Daradji
Preis der Open Eyes-Jury9 Leben, Deutschland 2011, Regie: Maria Speth
Lobende ErwähnungCartonera, Deutschland 2010, Regie: Maria Goinda

2009

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteCrime & Punishment, China 2007, Regie: Zhao Liang
PublikumspreisBurma VJ – Berichte aus einem verschlossenen Land, Dänemark 2008, Regie: Anders Østergaard
Preis der Open Eyes-JuryBurma VJ – Berichte aus einem verschlossenen Land, Dänemark 2008, Regie: Anders Østergaard

2007

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteEl Violín, Mexiko 2005, Regie:
Francisco Vargas
Lobende ErwähnungPaper Cannot Wrap Up Embers, Kambodscha/Frankreich 2007, Regie: Rithy Panh
PublikumspreisSisters in Law, Kamerun 2005, Regie: Florence Ayisi, Kim Longinotto
Preis der Open Eyes-JuryFavela Rising, Brasilen/USA 2005, Regie:
Matt Mochary, Jeff Zimbalist

2005

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteEstamira, Brasilien 2004, Regie:
Marcos Prado
Lobende ErwähnungMardi Gras: Made in China, USA 2004, Regie: David Redmon
PublikumspreisDie Amateure und der General, Deutschland 2004, Regie: Helge Cramer
Preis der Open Eyes-JuryBunso: The Youngest, Philippinen/Großbritannien 2004, Regie: Ditsi Carolino

2003

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteS-21: Die Todesmaschine der Roten Khmer, Kambodscha/Frankreich 2002, Regie: Rithy Panh
Lobende ErwähnungOtzenrather Sprung, Deutschland 2001, Regie: Jens Schanze

2001

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteLong Night’s Journey into Day, USA 2000, Regie: Deborah Hoffmann, Frances Reid
Lobende ErwähnungSud, Frankreich/Belgien 1999, Regie: Chantal Akermann

1999

Internationaler Nürnberger Filmpreis der MenschenrechteThe Little Girl Who Sold the Sun, Senegal/Frankreich 1999, Regie: Djibril Diop Mambéty
Kisangani Diary, Österreich/Frankreich 1997, Regie: Hubert Sauper
Memoria, Italien 1997, Regie: Ruggero Gabbai

Team

Andrea Kuhn
Festivalleiterin
+49 911 231-8329
andrea.kuhn@filmfestival-der-menschenrechte.de
Christiane Schleindl
Programm, Organisation
+49 911 231-5823
christiane.schleindl@filmfestival-der-menschenrechte.de
Mikosch Horn
techn. Leiter, Programm
+49 911 231-77642
mikosch.horn@filmfestival-der-menschenrechte.de
Oleg Borissov
Technik
+49 911 231-8329
team@filmfestival-der-menschenrechte.de
Isabelle Krauß
Programm, Organisation
+49 911 231-77648
isabelle.krauss@stadt.nuernberg.de

Ehrengäste

Zu jedem Festival ehrt NIHRFF eine*n Vertreter*in der internationalen Filmbranche, der/die in besonderer Weise für die glaubwürdige Verbindung von großer Filmkunst und politisch-menschenrechtlichem Engagement steht, mit dem NIHRFF-Ehrenpreis.

Sponsoren & Kooperationspartner

Ein Festival ist nur so gut, wie die Partnerorganisationen und Sponsoren, die es unterstützen.

NIHRFF dankt seinen Förderern, Sponsoren und Kooperationspartnern, die durch ihre Unterstützung das Festival erst möglich machen.

Übersicht der Förderer, Sponsoren und Partner

Förderer

Hauptsponsoren

Sponsoren

Partner

Medienpartner

Festivalhotel

NIHRFF ist Gründungsmitglied des Human Rights Film Network (HRFN)

Werden Sie Sponsor

Mit Ihrer Unterstützung machen Sie sich stark für engagierte Filmkunst und setzen ein Zeichen für die Menschenrechte.

Für Sponsoren halten wir unterschiedliche Leistungspakete vor, über die wir Sie gerne informieren.

Wenn Sie an einer Zusammenarbeit mit NIHRFF, dem größten und bedeutendsten Menschenrechtsfilmfestival Deutschlands, interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Festivalleiterin Andrea Kuhn unter Tel: +49 (911) 231-8329 oder E-Mail: andrea.kuhn[at]stadt.nuernberg.de.

Fördermitgliedschaft & Spenden

Fördermitgliedschaft

Als Fördermitglied des Internationale Filmtage der Menschenrechte e.V. genießen Sie folgende Vorteile:

  • persönliche Einladung zur feierlichen Eröffnungsfeier und Preisverleihung
  • unser Festivalmagazin druckfrisch per Post
  • unseren elektronischen Newsletter
  • eine Spendenbescheinigung, da der Förderbeitrag steuerlich absetzbar ist

Spenden

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BIC: GENODEM1GLS
IBAN: DE81 4306 0967 8205 8424 00
Sie erhalten eine Spendenbescheinigung.

Deutschlandpremiere NASRIN

Anlässlich der Verleihung des Right Livelihood Award an Nasrin Sotoudeh präsentieren wir vom 4.-11. Dezember 2020 zusammen mit dem Human Rights Film Festival Berlin die Deutschlandpremiere des hochgelobten Dokumentarfilms NASRIN von Jeff Kaufmann über die iranische Menschenrechtsanwältin und Frauenrechtlerin.

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