15.10. – 22.10.2025

Open Eyes – Menschenrechtsfilme für die Schule

Open Eyes – Menschenrechtsfilme für die Schule ist das Schulfilmprojekt des Internationlen Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte (NIHRFF) in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Nürnberg. Das Programm verbindet auf innovative Weise kulturelle und politische Bildung. Anders als das Filmfestival der Menschenrechte, findet das Open Eyes-Schulfilmprojekt jährlich statt.

Seit 2007 wird Open Eyes von der Stabilo International GmbH unterstützt.

Save the Date: Open Eyes 2026 vom 12. bis 23.10. im Filmhaus Nürnberg

Infos zum Programm und Anmeldung finden Sie zu Beginn des Schuljahres 2026/27 hier auf der Webseite.

Wenn Sie außerhalb unseres Open Eyes Programmes Interesse an einer Filmvorstellung mit Ihrer Schulklasse haben oder geeignete Filme zu einem bestimmten Thema suchen, schreiben Sie uns eine E-Mail an team(at)filmfestival-der-menschenrechte.de. Wir beraten Sie gerne!

Profil

Wichtigster Baustein des Projekts sind die Open Eyes-Schulvorstellungen mit Filmgesprächen: Als niederschwelliges Angebot sollen das Medium Film und der Lernort Kino Jugendliche für Menschenrechtsfragen sensibilisieren und zugleich deren Medienkompetenz stärken. Alle Filmvorführungen finden am Vormittag bzw. frühen Nachmittag statt und werden pädagogisch begleitet.

Zu jeder Vorstellung gibt es eine kurze Einführung in den Film und das Thema. Anschließend gibt es ein Gespräch mit Filmschaffenden und oder Expert*innen zum Film und die Möglichkeit das Gesehene noch einmal zu reflektieren, Fragen zu stellen und mit den Gästen zu diskutieren.

Alle Filme werden, sofern sie nicht in einer deutschen Fassung vorliegen, übersetzt und untertitelt bzw. live während der Vorstellung eingesprochen, um ein maximales Verständnis der Filme für alle Jugendlichen zu ermöglichen.

Auf diese Weise verbindet Open Eyes kulturelle und politische Bildung und versteht sich als Projekt um jungen Menschen die Augen zu öffnen für die vielfältigen Probleme und Menschenrechtsverletzungen in der Welt, aber auch für Lösungsansätze und ein friedliches Miteinander.

Filmarchiv

Hier gibt es einen Überblick über alle Open Eyes Filmprogramme seit 2018.

Open Eyes-Jugendjury

Open Eyes bietet interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, sich als Mitglieder der Open Eyes-Jugendjury intensiv mit ausgewählten Festivalfilmen auseinander zu setzen und eigenverantwortlich in der Gruppe denjenigen Festivalbeitrag auszuwählen, der sich ihrer Ansicht nach am besten für die Menschenrechtsbildung an Schulen eignet. Während der Preisverleihung des Festival verliest die Jury dann ihre selbst verfasste Laudatio und überreicht den Open Eyes-Jugendjury-Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist und von der Stabilo International GmbH gestiftet wird. Die Arbeit der Jugendjury wird ebenfalls durchgehend pädagogisch betreut.

Open Eyes Jugendreporter*innen

Von 2009 bis 2023 bildeten die Open Eyes-Jugendreporter*innen das dritte Standbein des Projekts. Ziel dieses Projektbausteins war es, Jugendliche für engagiertes Kino zu interessieren, indem sie von Gleichaltrigen über diese Filme informiert und begeistert werden.

In Kooperation mit der Redaktion der Extra-Seiten der Nürnberger Nachrichten, konnten Jugendliche in der Vergangenheit Filmkritiken über Festivalfilme in der Zeitung veröffentlichen.

In den späteren Festivalausgaben kooperierten wir mit dem lolaken Radiosender FreeSpirit JugendRadio. Die Jugendreporter*innen erlenten Grundkenntnisse der Radioproduktion, berichteten vom Festival, interviewten Filmschaffende und Gäste und erstellten ihre eigenen Radiobeiträge.

Fortbildungen für Lehrkräfte

Im festivalfreien Jahr bietet Open Eyes eine eintägige filmwissenschaftliche Fortbildung für Lehrkräfte an, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Filmkompetenz von Lehrenden zu stärken, damit die Diskussionen, die im Rahmen des Projekts angestoßen werden, auch im Klassenzimmer mit entsprechendem Fachwissen fortgeführt werden können. Themen in der Vergangenheit waren u.a.:

  • „Zwischen Ermächtigung und Ausbeutung: Der Dokumentarfilm und seine Protagonist*innen“
  • „Filmdramaturgie kompakt“
  • „Der Dokumentarfilm zwischen Inszenierung und Wirklichkeit“
  • „Filmisches Erzählen“
  • „Der Holocaust im Spiel- und Dokumentarfilm“.