LAND: Deutschland, Demokratische Republik Kongo JAHR: 2021 LÄNGE: 52 min
REGIE: Daniel Kötter
ZUSAMMEN MIT: Olande Byamungu, Yasmine Bisimwa, Christian Muhigwa
SPRACHE(N): Suaheli, Mashi
UNTERTITEL: Deutsch, Englisch
DREHBUCH: Daniel Kötter, Anna Ptak
PRODUZENT*IN: Daniel Kötter, Andrea Oberfeld, Leoni Grutzmacher
KAMERA: Daniel Kötter
SCHNITT: Daniel Kötter
VORSTELLUNGEN
INHALT
NIHRFF Goes Virtual Reality und präsentiert erstmalig einen 360°-Dokumentarfilm! WATER & COLTAN beschäftigt sich mit den Folgen des Bergbaus für Land und Gemeinschaften in Westdeutschland und der Demokratischen Republik Kongo.
Während WATER posthumane Near-Future-Szenarien für das ehemalige Kohleabbaugebiet an der Ruhr entwirft, entführt COLTAN sein Publikum direkt an die Orte des Kampfes von Frauen in Kleinschürfer-Coltan-Abbaucamps in Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Der Film basiert auf einer gemeinsamen Recherche des Filmemachers mit der Sozialarbeiterin Yasmine Bisimwa, der Anwältin Olande Byamungu und dem Ingenieur Christian Muhighwa und verbindet unter Bezugnahme auf Homers Tantalus-Mythos zwei lokale Seiten ein und desselben gewalttätigen globalen Phänomens: die extraktivistische Praxis gegenüber natürlichen und menschlichen Ressourcen mit ihren langfristigen Folgen für Umwelt und Gesellschaft. Das innovative 360°-Format des Films erlaubt es jedem*r Zuschauer*in sich in diesen Landschaften umzusehen und sie für sich zu entdecken.
Daniel Kötter
Daniel Kötter, geboren 1975, ist ein deutscher Dokumentarfilmer und Theaterregisseur. Seine Recherche basierten Arbeiten wechseln zwischen verschiedenen Medien und institutionellen Kontexten. Er arbeitete regelmäßig auf dem afrikanischen Kontinent und im Nahen Osten.
state-theatre: Lagos, Teheran, Berlin, Detroit, Beirut, Mönchengladbach (2009-2014), Hashti Tehran (2017), Desert View (2018), Rift Finfinnee (2020), Water & Coltan (2021), Landshaft (2023)
PRODUKTION: Daniel Kötter, ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
WELTVERTRIEB: Kino Rebelde (distribution@kinorebelde.com)
DEUTSCHER VERLEIH: Daniel Kötter