The Woman Who Poked the Leopard
LAND: Uganda, Südafrika, Deutschland, USA JAHR: 2025 LÄNGE: 107 min
REGIE: Patience Nitumwesiga
SPRACHE(N): Englisch, Luganda
UNTERTITEL: Deutsch
FSK: k.A.
PRODUZENT*IN: Rosie Motene, Phil Wilmot, Patience Nitumwesiga
DREHBUCH: Patience Nitumwesiga
SCHNITT: Kristen van Schie
KAMERA: Racheal Mambo, Phil Wilmot
Vorstellungen
Inhalt
Wenn Stella Nyanzi einen Raum betritt, ist Action angesagt. Die ugandische Feministin, Genderforscherin, Anthropologin und Poetin nimmt bei ihrem Kampf gegen die staatliche Unterdrückung kein Blatt vor dem Mund. Mit einem vulgären Gedicht verhöhnt sie den seit fast 40 Jahren amtierenden Staatschef Yoweri Museveni und kommt dafür 2017 ins Gefängnis. Nach ihrer Freilassung kandidiert Nyanzi für das Parlament, ohne das nötige Geld für eine Wahlkampagne zu haben.
Mit einer beweglichen Handkamera übernimmt der Film die Power sei ner Protagonistin, sein Rhythmus entspricht ihren wütenden Texten. Es entsteht das Porträt einer Frau, die Radikalität und Provokation zu ihrer Lebensform erklärt. Man kommt einer Aktivistin näher, die sich und ihre nächste Umgebung permanent überfordert. Dennoch kann man sich der Energie von Stella Nyanzi kaum entziehen. (Anke Leweke, DOK Leipzig)
Links / Kontakte
PRODUKTION: Shagika, parabellum film
Regie

Patience Nitumwesiga
Biografie
Die Kurzfilme der ostafrikanischen Filmemacherin Patience Nitumwesiga wurden beim Filmfestival von Locarno, auf dem EFM der Berlinale und auf Festivals weltweit gezeigt. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Spielfilm „How To Forget Your Name“. Zu den wiederkehrenden Themen in ihrem Werk zählen vorkoloniale Werte, der Tod, afrikanischer Utopismus und die Dekonstruktion von Geschlechterrollen. Patiences Dokumentarfilmdebüt „The Woman Who Poked the Leopard“ beleuchtet eine der bekanntesten politischen Gefangenen Afrikas aus humanistischer Perspektive. Sie ist Mitbegründerin der Film- und Storytelling-Produktionsfirma SHAGIKA.
Filmografie
The Woman Who Poked the Leopard (2025)





