Weekender

15. – 18.10.2026

LAND: Dänemark, Frankreich, Italien, Norwegen, Schweiz, Ungarn JAHR: 2026 LÄNGE: 100 min

REGIE: Roy Cohen

SPRACHE(N): Hebrärisch, Arabisch, Englisch

UNTERTITEL: Deutsch

ab 12 Jahren (gem. § 14 JuSchG) EMPFOHLEN AB: 9. Klasse

PRODUZENT*IN: Serge Gordey

DREHBUCH: Roy Cohen

SCHNITT: Valentina Cicogna

KAMERA: Leandro Monti, Zvi Landsman, Greg Harriott

MUSIK: Christian Ugenti

Inhalt

Das Friedenscamp „Seeds of Peace“ in Maine, USA, hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche aus Konfliktregionen für ein friedvolles Miteinander auszubilden. Hier werden Roy und Aseel in den 1990er Jahren beste Freunde. Roy ist arabisch-jüdischer Herkunft und Aseel israelischer Paläs tinenser. Die beiden Freunde glaubten an eine gemeinsame Heimat ohne Gewalt, bis Aseel im Jahr 2000 von einem israelischen Polizisten getötet wurde. Bei Roy bleibt eine tiefe Wunde zurück und viele offene Fragen. Auf der Suche nach moralischer Klarheit inmitten zunehmender Ungerechtig keit, schreibt Roy mit FAR FROM MAINE einen „cineastischen Brief“ an seinen verstorbenen Freund. In Erinnerung an Aseels Mut und Aktivismus, in Gesprächen mit anderen Teilnehmenden des Sommercamps in Maine und in Diskussionen mit seiner Familie sucht Roy nach Antworten. Dabei blickt er nuanciert, ehrlich und empathisch auf die Entwicklungen in sei nem Land und den verheerenden Krieg in Gaza.

„Ein Plädoyer für Dialog in einer Zeit zunehmender Radikalisierung“ Film fest München

Filmgespräch

mit Regisseur Roy Cohen (online)

Mittwoch, 14.10. um 8:30 Uhr

Donnerstag, 15.10. um 11:00 Uhr

Begleitmaterial / Links / Kontakte

BEGLEITMATERIAL:

Presseheft

PRODUKTION: Temps noir

WELTVERTRIEB: Temps noir

Regie

Roy Cohen

Biografie

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Roy COHEN (1984, Israel) ist Filmemacher, Autor und Aktivist und lebt in Tel Aviv. Er ist Stipendiat von Film Independent und Dok.Incubator und wurde mit dem Clayton-Goldrich-Preis ausgezeichnet. In seinen Dokumentarfilmen setzt er sich mit Macht, Identität und den Folgen politischer Gewalt auseinander. Sein vorheriger Film, „Machine of Human Dreams“ (2016), feierte seine Premiere bei CPH:DOX und DOC NYC. Cohen schreibt regelmäßig für die israelisch-palästinensische Publikation „972“, und seine Essays sind unter anderem in „The Guardian“, „Freitag“ und „The Montreal Review“ erschienen. Sein Dokumentarfilmprojekt „Far From Maine“ (2026), das im Rahmen des Pitching-Forums des Thessaloniki Documentary Festivals 2023 entwickelt wurde, begleitet einen israelischen Mann, der sich mit dem lange verdrängten Tod seines palästinensischen Freundes auseinandersetzt.

Filmografie

Real Value (2014), Machine of Human Dreams (2016), Far From Maine (2026)