LAND: Dänemark, Frankreich, Italien, Norwegen, Schweiz, Ungarn JAHR: 2026 LÄNGE: 100 min
REGIE: Roy Cohen
SPRACHE(N): Hebrärisch, Arabisch, Englisch
UNTERTITEL: Deutsch
ab 12 Jahren (gem. § 14 JuSchG) EMPFOHLEN AB: 9. Klasse
PRODUZENT*IN: Serge Gordey
DREHBUCH: Roy Cohen
SCHNITT: Valentina Cicogna
KAMERA: Leandro Monti, Zvi Landsman, Greg Harriott
MUSIK: Christian Ugenti
Inhalt
Das Friedenscamp „Seeds of Peace“ in Maine, USA, hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche aus Konfliktregionen für ein friedvolles Miteinander auszubilden. Hier werden Roy und Aseel in den 1990er Jahren beste Freunde. Roy ist arabisch-jüdischer Herkunft und Aseel israelischer Paläs tinenser. Die beiden Freunde glaubten an eine gemeinsame Heimat ohne Gewalt, bis Aseel im Jahr 2000 von einem israelischen Polizisten getötet wurde. Bei Roy bleibt eine tiefe Wunde zurück und viele offene Fragen. Auf der Suche nach moralischer Klarheit inmitten zunehmender Ungerechtig keit, schreibt Roy mit FAR FROM MAINE einen „cineastischen Brief“ an seinen verstorbenen Freund. In Erinnerung an Aseels Mut und Aktivismus, in Gesprächen mit anderen Teilnehmenden des Sommercamps in Maine und in Diskussionen mit seiner Familie sucht Roy nach Antworten. Dabei blickt er nuanciert, ehrlich und empathisch auf die Entwicklungen in sei nem Land und den verheerenden Krieg in Gaza.
„Ein Plädoyer für Dialog in einer Zeit zunehmender Radikalisierung“ Film fest München
#Isreal #Palästina # Versöhnungsarbeit
Filmgespräch

mit Regisseur Roy Cohen (online)
Mittwoch, 14.10. um 8:30 Uhr
Donnerstag, 15.10. um 11:00 Uhr
Begleitmaterial / Links / Kontakte
BEGLEITMATERIAL:
PRODUKTION: Temps noir
WELTVERTRIEB: Temps noir
Regie

Roy Cohen
Biografie
Roy COHEN (1984, Israel) ist Filmemacher, Autor und Aktivist und lebt in Tel Aviv. Er ist Stipendiat von Film Independent und Dok.Incubator und wurde mit dem Clayton-Goldrich-Preis ausgezeichnet. In seinen Dokumentarfilmen setzt er sich mit Macht, Identität und den Folgen politischer Gewalt auseinander. Sein vorheriger Film, „Machine of Human Dreams“ (2016), feierte seine Premiere bei CPH:DOX und DOC NYC. Cohen schreibt regelmäßig für die israelisch-palästinensische Publikation „972“, und seine Essays sind unter anderem in „The Guardian“, „Freitag“ und „The Montreal Review“ erschienen. Sein Dokumentarfilmprojekt „Far From Maine“ (2026), das im Rahmen des Pitching-Forums des Thessaloniki Documentary Festivals 2023 entwickelt wurde, begleitet einen israelischen Mann, der sich mit dem lange verdrängten Tod seines palästinensischen Freundes auseinandersetzt.
Filmografie
Real Value (2014), Machine of Human Dreams (2016), Far From Maine (2026)






