Echoes From Borderland
LAND: Deutschland JAHR: 2023 LÄNGE: 72 min
REGIE: Lara Milena Brose
SPRACHE(N): Bosnisch, Dari, Englisch
UNTERTITEL: Deutsch
FSK: ab 6 EMPFOHLEN AB: 9. Klasse
PRODUZENT*IN: Lara Milena Brose
DREHBUCH: Lara Milena Brose
SCHNITT: Aora Helmzadeh, Lara Milena Brose, Boris Gavrilović
KAMERA: Natalia Mamaj, Lilly Rose Pongratz
MUSIK: Ludovico Failla
Inhalt
Die 15-Jährige Nahid floh mit ihrer Familie aus Afghanistan als die Taliban im August 2021 die Macht übernahmen. Auf der Suche nach Sicherheit stecken sie nun in einem provisorischen Flüchtlingslager in einer bosni schen Grenzstadt fest. Mehrere Versuche, die EU-Grenze zu überque ren, scheitern an illegalen Pushbacks. Sprachnachrichten von Freunden in Afghanistan spenden zunächst Trost, verstummen jedoch zunehmend zu fernen Echos. In dieser ausweglosen Situation lernt Nahid die bosni sche Witwe Ferida kennen. Nahid erkennt, dass auch Feridas Vergan genheit von Krieg und Verlust geprägt ist – eine unerwartete Verbindung.
ECHOES FROM BORDERLAND erzählt aus Nahids und Feridas Perspek tive in ruhigen Bildern und macht die harten Realitäten der EU-Außen grenzen erfahrbar. „ECHOES FROM BORDERLAND regt zur Reflexion über Migration an, über die in den Medien oft nur markige Überschriften hängenbleiben. […] Die davon betroffenen Schicksale, die Menschen mit ihren jeweils eigenen Träumen und Vorstellungen, bleiben dabei ausgeblendet. [Der Film] bietet die Möglichkeit […] die Perspektive zu wechseln.“ Arne Kol termann, Film-Dienst
ECHOES FROM BORDERLAND wurde 2024 mit dem Max-Ophüls-Preis in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet.
#Migration #EU-Grenzpolitik #Kriegserfahrung
Filmgespräch

mit Protagonistin Nahid Akbari
Donnerstag, 22.10. um 11:00 Uhr
Freitag, 23.10. um 8:30 Uhr
Links / Kontakte
BEGLEITMATERIAL:
https://filmisch.online/lehrerinnen/filme/echoes-from-borderland
PRODUKTION: Hochschule für Fernsehen und Film München
DEUTSCHER VERLEIH: Canger Films
Regie

Lara Milena Brose
Biografie
Sie absolvierte ein Studium in Philosophie und Theaterdramaturgie und studiert seit 2018 Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Sie drehte viel im Ausland, u.a. in Nicaragua, Mexiko, Guatemala, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien. Ihr letzter Dokumentarfilm SURVIVE war auf der Longlist der 95. Academy Awards (Oscar) und gewann den Dok-Hauptpreis beim CamerImage Filmfestival 2021. Zudem ist sie Mitbegründerin vom AK49, einem politisch-künstlerischen Kollektiv, das sich u.a. mit dem europäischen Grenzregime und feministischen Perspektiven auf den Krieg beschäftigt.
Filmografie
Touching an Elephant (2019), Survive (2021), Reminding Deserts (2022) Mis niňos de madera (2023), Echoes from Borderland (2024)






