Weekender

15. – 18.10.2026

Echoes From Borderland

Open Eyes 2026

LAND: Deutschland JAHR: 2023 LÄNGE: 72 min

REGIE: Lara Milena Brose

SPRACHE(N): Bosnisch, Dari, Englisch

UNTERTITEL: Deutsch

FSK: ab 6 EMPFOHLEN AB: 9. Klasse

PRODUZENT*IN: Lara Milena Brose

DREHBUCH: Lara Milena Brose

SCHNITT: Aora Helmzadeh, Lara Milena Brose, Boris Gavrilović

KAMERA: Natalia Mamaj, Lilly Rose Pongratz

MUSIK: Ludovico Failla

Inhalt

Die 15-Jährige Nahid floh mit ihrer Familie aus Afghanistan als die Taliban im August 2021 die Macht übernahmen. Auf der Suche nach Sicherheit stecken sie nun in einem provisorischen Flüchtlingslager in einer bosni schen Grenzstadt fest. Mehrere Versuche, die EU-Grenze zu überque ren, scheitern an illegalen Pushbacks. Sprachnachrichten von Freunden in Afghanistan spenden zunächst Trost, verstummen jedoch zunehmend zu fernen Echos. In dieser ausweglosen Situation lernt Nahid die bosni sche Witwe Ferida kennen. Nahid erkennt, dass auch Feridas Vergan genheit von Krieg und Verlust geprägt ist – eine unerwartete Verbindung.

ECHOES FROM BORDERLAND erzählt aus Nahids und Feridas Perspek tive in ruhigen Bildern und macht die harten Realitäten der EU-Außen grenzen erfahrbar. „ECHOES FROM BORDERLAND regt zur Reflexion über Migration an, über die in den Medien oft nur markige Überschriften hängenbleiben. […] Die davon betroffenen Schicksale, die Menschen mit ihren jeweils eigenen Träumen und Vorstellungen, bleiben dabei ausgeblendet. [Der Film] bietet die Möglichkeit […] die Perspektive zu wechseln.“ Arne Kol termann, Film-Dienst

ECHOES FROM BORDERLAND wurde 2024 mit dem Max-Ophüls-Preis in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet.

Filmgespräch

mit Protagonistin Nahid Akbari

Donnerstag, 22.10. um 11:00 Uhr

Freitag, 23.10. um 8:30 Uhr

Links / Kontakte

PRODUKTION: Hochschule für Fernsehen und Film München

DEUTSCHER VERLEIH: Canger Films

Regie

Lara Milena Brose

Biografie

Sie absolvierte ein Studium in Philosophie und Theaterdramaturgie und studiert seit 2018 Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Sie drehte viel im Ausland, u.a. in Nicaragua, Mexiko, Guatemala, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien. Ihr letzter Dokumentarfilm SURVIVE war auf der Longlist der 95. Academy Awards (Oscar) und gewann den Dok-Hauptpreis beim CamerImage Filmfestival 2021. Zudem ist sie Mitbegründerin vom AK49, einem politisch-künstlerischen Kollektiv, das sich u.a. mit dem europäischen Grenzregime und feministischen Perspektiven auf den Krieg beschäftigt.

Filmografie

Touching an Elephant (2019), Survive (2021), Reminding Deserts (2022) Mis niňos de madera (2023), Echoes from Borderland (2024)