My Dear Théo
LAND: Polen, Tschechien, Ukraine JAHR: 2025 LÄNGE: 98 min
REGIE: Alisa Kovalenko
SPRACHE(N): Ukrainisch
UNTERTITEL: Deutsch
PRODUZENT*IN: Katarzyna Kuczynska
DREHBUCH: Alisa Kovalenko
SCHNITT: Kasia Boniecka
KAMERA: Alisa Kovalenko
Vorstellungen
Inhalt
Februar 2022: Die ukrainische Filmemacherin Alisa Kovalenko beschließt ein Versprechen einzulösen, das sie sich selbst gegeben hat und meldet sich bei Einmarsch der russischen Truppen in ihrer Heimat freiwillig zu den ukrainischen Streitkräften. Sie lässt ihren fünfjährigen Sohn Théo zurück und zieht in den Krieg — bewaffnet mit einem Gewehr und einer Kamera.
In intimen Videotagebüchern und poetischen Briefen, die an einen zukünftigen Théo gerichtet sind, fängt Alisa die verheerende Realität und den banalen Alltag des Krieges ein. Gleichzeitig reflektiert sie über ihre Entscheidung zu dienen. Dabei enthüllt ihre Kamera sowohl das Chaos der Zerstörung als auch die tiefe Menschlichkeit, die sie bei ihren Mitsoldaten vorfindet — die engen Freundschaften, die entstehen, die gegenseitige Unterstützung und die zärtlichen Beziehungen zu weit entfernten Angehörigen.
Der Film, der sowohl das Liebeszeugnis einer Mutter als auch eine Kriegsdokumentation ist, verwebt Kovalenkos persönliche Reise mit der größeren Geschichte derjenigen, die dafür kämpfen, dass zukünftige Generationen in Frieden leben können. MY DEAR THÉO feiert in Nürnberg seine Deutschlandpremiere.
Regie

Alisa Kovalenko
Biografie
Alisa Kovalenko ist eine ukrainische, in Saporischschja geborene, Dokumentarfilmerin, die in Kyiv lebt. Sie studierte Dokumentarfilm an der Nationalen Karpenko-Kary-Universität für Theater, Kino und Fernsehen in Kyiv und an der Andrzej-Wajda-Schule in Warschau im Rahmen des Dok Pro-Programms.
Alisas erster Dokumentarfilm ALISA IN WARLAND feierte seine Weltpremiere im First Appearance Wettbewerb der IDFA 2015. Nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine schloss sie sich einer freiwilligen Kampfeinheit der ukrainischen Streitkräfte (AFU) an, die direkt an der Front eingesetzt wurde. Sie kämpfte vier Monate lang, bevor sie zurückkehrte, um WE WILL NOT FADE AWAY fertigzustellen, der auf der Berlinale 2023 seine Weltpremiere feierte. Mit diesem Film gewann sie im selben Jahr den Preis der Open Eyes Jugendjury des Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte.
Alisa ist Mitglied von SEMA Ukraine, eine Initiative, die sich für Überlebende von sexueller Gewalt im Kriegskontext einsetzt.
Filmografie
Video-poetry of Maidan (2014), Sister Zo (2014), Alisa in Warland (2015), Home Games (2018, NIHRFF 2019), We Will Not Fade Away (2023, NIHRFF 2023), My Dear Théo (2025)
Links / Kontakte
INSTAGRAM: @alisa.kovalenko.24 @stranger_films_sales
PRODUKTION: HAKA Films, Moon Man
WELTVERTRIEB: Oksana Dykovska, Stranger Film Sales






