15.10. – 22.10.2025

Kein Land für Niemand

Abschottung eines Einwanderungslandes

Open Eyes 2025

LAND: Deutschland JAHR: 2025 LÄNGE: 106 min

FSK: ab 12 EMPFOHLEN AB: 9. Klasse

REGIE: Max Ahrens, Maik Lüdemann

SPRACHE(N): Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch

UNTERTITEL: Deutsch

PRODUZENT*IN: Max Ahrens, Maik Lüdeman

SCHNITT: Lino Thaesler

KAMERA: Nils Kohstall, Maik Lüdemann

MUSIK: Ophelia Hausmann

Vorstellungen

Filmgespräch mit Regisseur Maik Lüdemann

Inhalt

Als zu Beginn des Jahres 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag mit Unterstützung der als rechtsextrem eingestuften AfD angenommen wird, gerät die politische Landschaft
ins Wanken und löst eine bundesweite Protestwelle aus. Dennoch ist die sogenannte „Migrationsdebatte“ in vollem Gange und wird zunehmend von rechten Positionen bestimmt, die Ängste schüren und
nicht nur Menschenleben an den Außengrenzen Europas gefährden. KEIN LAND FÜR NIEMAND macht sich auf die Suche nach den Ursachen dieser Entwicklung. Das Filmteam begleitet einen zivilen Rettungseinsatz
auf dem Mittelmeer, gibt einen Einblick in die Verschärfung des europäischen Asylrechts, lässt Geflüchtete ihre Perspektive schildern und analysiert im Dialog mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Publizist*innen die Dynamiken hinter dem Rechtsruck.

„Eine valide Gegenerzählung gegen die jahrzehntelange rechte und rechtsextreme Propaganda, die jeden Tag über die Medien eingepeitscht wird. […] Das ist ein Meisterwerk.“ Jean Peters, Correctiv

#Migration #Rechtsruck #Demokratie

Regie

Max Ahrens & Maik Lüdemann

Biografie

Max Ahrens ist Kulturwissenschaftler, Autor, Musiker und Regisseur, der in Hamburg lebt. Nach einem Film- und Fernsehstudium in Hamburg realisierte er zahlreiche Projekte, darunter Musikvideos, Werbespots und den prämierten mittellangen Film LUKAS TAUCHT zusammen mit Maik Lüdemann. Für sein Drehbuch THE BIG BAD erhielt er 2018 eine Auszeichnung beim Deutschen Nachwuchs-Drehbuchpreis. 2023 schloss er zudem ein Masterstudium in Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg ab, wo er sich auf filmische Darstellungen von Trauma spezialisierte.  

Maik Lüdemann ist ein deutscher in Hamburg lebender Regisseur, Kameramann und Geschäftsführer der Filmproduktion Nashorn Filmhaus. Nach Abschluss seines Masterstudiums „Werteorientierter Werbefilm“ an der Hamburg Media School drehte Lüdemann Kino-, TV- und Social-Media-Werbung für verschiedene NGOs. Seit 2014 arbeitet er mit Max Ahrens als Regieduo an Dokumentarfilmen, Kurzfilmen und Werbeprojekten mit zivilgesellschaftlichem Fokus. KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES ist auch für ihn das Langfilmdebüt, in dem er auch seine Erfahrungen und Recherchen aus einer Rettungsmission im Mittelmehr und auf der Insel Lesbos einarbeitet.

Filmografie

Max Ahrens: Lukas taucht (2017), Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes (2025)  

Maik Lüdemann: Minden Replying (2016), Lukas taucht (2017), Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes (2025)

Links / Kontakte

PRODUKTION: Nashorn Filmhaus

DEUTSCHER VERLEIH: Jörg van Bebber, Drop-Out Cinema