The Gospel of Revolution
LAND: Frankreich, Belgien JAHR: 2024
LÄNGE: 115 min
REGIE: François-Xavier Drouet
SPRACHE(N): Französisch, Spanisch, Portugiesisch
UNTERTITEL: Deutsch
PRODUZENT*IN: Raphaël Pillosio
SCHNITT: Agnès Bruckert
KAMERA: Colin Lévêque
Vorstellungen
Inhalt
Ermordete und in einem Massengrab verscharrte Nonnen. Katechismuslehrer, in ihren eigenen Häusern erschossen. Ein Erzbischof während einer Messe in seiner eigenen Kathedrale ermordet. Jahrzehntelang spielte die Befreiungstheologie, ein basisdemokratischer Zweig des Katholizismus, der sich auf die Seite der Armen und Unterdrückten stellte, eine mächtige und einflussreiche Rolle in den revolutionären Bewegungen Lateinamerikas. Ihr Grundgedanke ist noch heute, dass Gott nicht neutral ist und auf der Seite der Armen steht. So wurden ihre Anhänger zu Zielscheiben.
Anhand von eindrucksvollem Archivmaterial und zeitgenössischen Interviews zeigt dieser mitreißende Film, wie radikale Katholiken an der Seite von Bauern, Arbeiter*innen und indigenen Völkern gegen Ungerechtigkeit kämpften und sich weigerten, Armut und Unterdrückung hinzunehmen. Dabei führt uns der Regisseur zu revolutionären Bewegungen in El Salvador, Brasilien, Nicaragua und Mexiko. Ein Film über Kraft und Konflikt durch und mit dem eigenen Glauben.
Regie

François-Xavier Drouet
Biografie
François-Xavier Drouet ist ein französischer Dokumentarfilmregisseur und lebt auf dem Plateau de Millevaches in Frankreich. Er studierte Politikwissenschaft und Anthropologie und absolvierte das Masterprogramm für kreativen Dokumentarfilm in Lussas. Seine Filme widmen sich gesellschaftlichen und ökologischen Themen. Mit THE TIME OF FORESTS (Goldene Sichel in Locarno 2018) etablierte er sich international als präziser Beobachter ökologischer Konflikte.
Filmografie
Acouphènes (2004), Initiation (2008), The Coach Machine (2012), The Hunting of the Snark (2013), Des bois noirs (2017), The Time of Forests (2018), The Gospel of Revolution (2024)





