Rara – Meine Eltern sind irgendwie anders

Rara

REGIE: Pepa San Martín   LAND: Chile, Argentinien   JAHR: 2016   SPRACHE(N): Spanisch   UNTERTITEL: Deutsch   LÄNGE: 88 min  

VORSTELLUNGEN

Sonntag, 01.10., 17.15 Uhr, Cinecitta

SEKTION: Cinecittà

Sara lebt seit der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Mutter. Der Alltag der kleinen Familie gestaltet sich völlig gewöhnlich – nur, dass die Mutter nun mit Lia, einer Frau zusammen ist. Für Sara macht das aber keinen Unterschied. Saras Probleme sind die einer typischen Zwölfjährigen: ihr sich verändernder Körper, Jungs und ihre sich streitenden Eltern. Dass Sara keine Bedenken hat, bedeutet jedoch nicht, dass es allen anderen auch so geht.
Das Regiedebüt der jungen Regisseurin Pepa San Martín inszeniert einfühlsam die normalen Dinge des Lebens: erwachsen werden, sich verlieben, als Familie zusammenleben und zusammenwachsen. Dabei ist es egal, ob die Eltern zwei Frauen, zwei Männern oder Frau und Mann sind. Die Auseinandersetzung mit Vorurteilen gehört da zum notwendigen Alltag. Dem stellen sich Sara und Pepa San Martín allerdings mit Leichtigkeit und frohem Mut.

PEPA SAN MARTíN

Pepa San Martín wurde 1974 in Curicó, Chile, geboren. Nach einem Schauspielstudium nahm sie an verschiedenen Theaterproduktionen teil und begann Regie zu führen. 2004 zog sie nach Santiago de Chile und fasste als Regieassistentin schnell Fuß in der Filmwelt. Mittlerweile hat sie an über 18 Spielfilmen mitgewirkt und mit den meisten Filmemacher*innen des neuen chilenischen Kinos zusammengearbeitet.
2011 realisierte sie ihre erste eigene Arbeit, den Kurzfilm La ducha, mit dem sie an der Berlinale den DAAD-Kurzfilmpreis gewann. Während des mit dem Preis verbundenen Studienaufenthaltes in Berlin entstand Gleisdreick, ihr zweiter Kurzfilm, der am Filmfestival Valdivia mit dem Haupt-Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde. Rara ist ihr erster Spielfilm. 

FILMOGRAFIE
La Ducha (2010), Gleisdreieck (2012), Rara (2016)

DREHBUCH: Pepa San Martín, Alicia Scherson   PRODUZENT_IN: Macarena Lopez   KAMERA: Enrique Stindt   SCHNITT: Soledad Salfate   MUSIK: Ignacio Pérez Marín   MIT: Mariana Loyola, Julia Lübbert, Agustina Muñoz, Emilia Ossandón

WEBSITE

PRODUKTION: Manufactura De Peliculas   WELTVERTRIEB: Latido Films   DEUTSCHER VERLEIH: Cine Global