Lange Sommer der Theorie, Der

Lange Sommer der Theorie, Der

REGIE: Irene von Alberti   LAND: Deutschland   JAHR: 2017   SPRACHE(N): Deutsch   UNTERTITEL: Englisch   LÄNGE: 82 min  

VORSTELLUNGEN

Montag, 02.10., 20.00 Uhr, kinoeins in Anwesenheit von Irene von Alberti und Katja Weilandt
Dienstag, 03.10., 21.45 Uhr, kinoeins

SEKTION: Internationales Forum

Dokumentarfilm? Spielfilm? Hybridfilm? Mit ihrem ebenso intellektuellen wie vergnüglichen Film setzt sich Irene von Alberti lustvoll zwischen alle Stühle. Es geht um Feminismus, den öffentlichen Raum, Gentrifizierung, Theorie und Praxis. DER LANGE SOMMER DER THEORIE bricht immer wieder aufs Neue ganz bewusst in viele unterschiedliche Richtungen aus und stellt damit mehr Fragen, als er Antworten geben will.
Berlin, Sommer 2016. Im letzten Haus im Niemandsland hinter dem neuen Hauptbahnhof wohnen Nola, Katja und Martina in einer Künstlerinnen-WG. Ihre Tage sind dort gezählt, denn bald entsteht hier Europacity. Die drei jungen Frauen leben auch sonst prekär. Katja ist Schauspielerin und hadert mit ihren Rollen, nebenbei vermietet sie Wohnungen an Touristen. Martina ist Fotografin, die keine Lust auf die Schmeicheleien eines Kurators hat und sich lieber mit ihrer Band auf der Bühne die Seele aus dem Leib schreit. Nola macht einen Film, bei dem sie Soziolog*innen, Historiker*innen, Kulturschaffende und Theoretiker*innen interviewt. Ihr geht es um Theorie und wie man sie heute nutzbar machen kann. In ihrem mit Sätzen bedruckten Hosenanzug läuft sie zu ihren Gesprächspartner*innen, vorbei an den letzten Baustellen Berlins, durch eine Stadt, die schon verkauft scheint.

IRENE VON ALBERTI
Die Produzentin, Regisseurin und Autorin Irene von Alberti wurde 1963 in Stuttgart, Deutschland geboren. Sie studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und Medientechnik an der Fachhochschule in Stuttgart. Während des Studiums arbeitete sie als Kameraassistentin und als Kamerafrau. Sie ist Mitbegründerin der FILMGALERIE 451, einer Filmproduktionsfirma und einem DVD-Label für Arthouse-Filme.

FILMOGRAFIE
Paul Bowles – Halbmond (1995), Tangerine (2008), Der lange Sommer der Theorie (2017)

DREHBUCH: Irene von Alberti   PRODUZENT_IN: Frieder Schlaich   KAMERA: Jenny Lou Ziegel   SCHNITT: Silke Botsch   MUSIK: Toni Kater   MIT: Julia Zange, Katja Weilandt, Martina Schöne-Radunski

WEBSITE
http://www.filmgalerie451.de/filme/der-lange-sommer-der-theorie/

PRODUKTION: Filmgalerie 451   WELTVERTRIEB: Filmgalerie 451   DEUTSCHER VERLEIH: Filmgalerie 451